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 blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2 
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Beitrag blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
Die Linkstation Live blinkt nur noch blau. Das heißt sie fährt hoch.


1) Probleme:
    - Sie ist nicht vom Nasnavigator auffindbar.
    - Sie hat keine IP-Adresse vom Router geholt (DHCP).
    - Sie ist unter ihrer TFTP-IP 192.168.11.150 nicht erreichbar.
    - Sie ist unter keiner Notfall-IP erreichbar (z.B. IP 169.254.XXX.XXX Subnetzmaske 255.255.0.0)

2) Lange laufen lassen.
    Ich hatte die Hoffnung, dass die LS ihr Dateisystem prüft und habe sie 36 Stunden laufen lassen. Das sollte für die Überprüfung einer 1TB reichen. Das hat nicht geholfen, da auch die Boot- Partition nicht "sauber" war.

3) Platte ausbauen
    Also musste ich die Linkstation zerlegen und die Festplatte an einem SATA- Anschluß meines Rechners mit Linux-Bootcd untersuchen.
    Ausbauanleitung:
    http://www.nas-hilfe.de/buffalo-linkstation-live-pro-mit-bittorrent/hardware/134-linkstation-live-v3-ls-chl-mit-bittorrent-oeffnen-und-die-festplatte-austauschen

    Ergänzend möchte ich hier die winzigen Löcher zeigen, durch welche man die Haltebügel einen Millimeter tief eindrücken kann.
    Man sollte nur an der Ober- und Rückseite eindrücken. Die 2 Haltestege an der Unterseite sind starr und brechen ab.

    Oberseite
    Bild

    Rückseite
    Bild

    Unterseite
    Bild


    Beim Einbau der Festplatte kann man sehr schnell den Funktionstaster abbrechen!

    Um das zu vermeiden, muss der transparente Kunststoffteil bis auf den letzten Milimeter aus dem Gehäuse heraus geschoben werden.
    Sonst wird der Taster auf den Kunststoff gedrückt und bricht ab.

    Hier ein schlimmes Beispiel:
    Bild

    So sieht eine funktionierende Taste aus.
    Sollte euer Taster abgebrochen sein, könnt ihr mit einem Draht oder einer Büroklammer den Taster kurz überbrücken.
    Ich habe das mit dem blauen Kabel angedeutet.
    Bild

    Hier der Vergleich zwischen defektem und funktionierendem Taster:
    Bild

    Hier gibt es Ersatztaster:
    http://www.ebay.de/itm/251210919924

4) Von der CD gestartet ist auf der linken Seite das Icon Terminal.
5) überprüfen, ob die Festplatte erkannt wurde
    Es muss eine Festplatte mit 6 Partitionen erkannt worden sein. Da meine SSD noch im System steckt, ist das in meinem Beispiel das Gerät 2, also /dev/sdb
    Code:
    root@ubuntu:~# cat /proc/partitions
    major minor  #blocks  name

       7        0     824120 loop0
       8        0  117220824 sda
       8        1     102400 sda1
       8        2  117115904 sda2
       8       16  976762584 sdb
       8       17     999983 sdb1
       8       18    5000000 sdb2
       8       19          0 sdb3
       8       20          0 sdb4
       8       21     999999 sdb5
       8       22  961750000 sdb6


6) fehlende Pakete nachinstallieren
    Code:
    apt-get install xfsprogs smartmontools


7) Prüfung der Festplattenhardware
    Code:
    root@ubuntu:~# smartctl -A /dev/sdb
    smartctl 5.41 2011-06-09 r3365 [i686-linux-3.0.0-16-generic] (local build)
    Copyright (C) 2002-11 by Bruce Allen, http://smartmontools.sourceforge.net

    === START OF READ SMART DATA SECTION ===
    SMART Attributes Data Structure revision number: 16
    Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
    ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
      1 Raw_Read_Error_Rate     0x002f   200   200   051    Pre-fail  Always       -       0
      3 Spin_Up_Time            0x0027   168   160   021    Pre-fail  Always       -       6566
      4 Start_Stop_Count        0x0032   099   099   000    Old_age   Always       -       1056
      5 Reallocated_Sector_Ct   0x0033   200   200   140    Pre-fail  Always       -       0
      7 Seek_Error_Rate         0x002e   200   200   000    Old_age   Always       -       0
      9 Power_On_Hours          0x0032   096   096   000    Old_age   Always       -       3601
    10 Spin_Retry_Count        0x0032   100   100   000    Old_age   Always       -       0
    11 Calibration_Retry_Count 0x0032   100   100   000    Old_age   Always       -       0
    12 Power_Cycle_Count       0x0032   099   099   000    Old_age   Always       -       1054
    192 Power-Off_Retract_Count 0x0032   200   200   000    Old_age   Always       -       273
    193 Load_Cycle_Count        0x0032   200   200   000    Old_age   Always       -       1056
    194 Temperature_Celsius     0x0022   120   102   000    Old_age   Always       -       30
    196 Reallocated_Event_Count 0x0032   200   200   000    Old_age   Always       -       0
    197 Current_Pending_Sector  0x0032   200   200   000    Old_age   Always       -       0
    198 Offline_Uncorrectable   0x0030   200   200   000    Old_age   Offline      -       0
    199 UDMA_CRC_Error_Count    0x0032   200   200   000    Old_age   Always       -       0
    200 Multi_Zone_Error_Rate   0x0008   200   200   000    Old_age   Offline      -       0

        Diese Festplatte ist fehlerfrei
        Zitat:
        5 Reallocated_Sector_Ct = 0
        197 Current_Pending_Sector = 0
        198 Offline_Uncorrectable = 0

    Nur auf einer fehlerfreien Festplatte Reparaturversuche durchführen!
    Bei defekten Festplatten legt man ein Image auf einer 2. Festplatte ab und untersucht dann die Kopie.
    Das ist aber nicht Bestandteil dieser Anleitung.


8) Dateisysteme anzeigen lassen
    Code:
    root@ubuntu:~# file -s /dev/sdb
    /dev/sdb: x86 boot sector; partition 1: ID=0xee, starthead 0, startsector 1, 1953525167 sectors, extended partition table (last)\011, code offset 0x0
    root@ubuntu:~# file -s /dev/sdb1
    /dev/sdb1: Linux rev 1.0 ext3 filesystem data, UUID=380fe086-5898-429c-80da-b6d6079bf0c8 (large files)
    root@ubuntu:~# file -s /dev/sdb2
    /dev/sdb2: SGI XFS filesystem data (blksz 4096, inosz 256, v2 dirs)
    root@ubuntu:~# file -s /dev/sdb3
    /dev/sdb3: data
    root@ubuntu:~# file -s /dev/sdb4
    /dev/sdb4: data
    root@ubuntu:~# file -s /dev/sdb5
    /dev/sdb5: Linux/i386 swap file (new style), version 1 (4K pages), size 249998 pages, no label, UUID=00000000-0000-0000-0000-000000000000
    root@ubuntu:~# file -s /dev/sdb6
    /dev/sdb6: SGI XFS filesystem data (blksz 4096, inosz 256, v2 dirs)
    root@ubuntu:~#

      Hier sieht man:
        - dass der Bootsektor vorhanden ist,
        - /dev/sdb1, die Boot-Partition in Ext3 formatiert ist,
        - /dev/sdb2, die Systempartition in XFS formatiert ist,
        - /dev/sdb6, die Datenpartition in XFS formatiert ist.

9) Prüfung der Boot-Partition (EXT3)
    Code:
    root@ubuntu:~# e2fsck /dev/sdb1


        Mein Beispiel.
        Beim 2. Aufruf des Programmes wird bestätigt, dass die Partition 1 nun sauber ist.

        Code:
        e2fsck 1.41.14 (22-Dec-2010)
        /dev/sdb1 wurde nicht ordnungsgemäß ausgehängt, Prüfung erzwungen.
        Durchgang 1: Prüfe Inodes, Blocks, und Größen
        Durchgang 2: Prüfe Verzeichnis Struktur
        Durchgang 3: Prüfe Verzeichnis Verknüpfungen
        /lost+found nicht gefunden.  Erstelle<j>? ja

        Durchgang 4: Überprüfe die Referenzzähler
        Durchgang 5: Überprüfe Gruppe Zusammenfassung

        /dev/sdb1: ***** DATEISYSTEM WURDE VERÄNDERT *****
        /dev/sdb1: 19/62720 Dateien (0.0% nicht zusammenhängend), 53556/249995 Blöcke
        root@ubuntu:~# e2fsck /dev/sdb1
        e2fsck 1.41.14 (22-Dec-2010)
        /dev/sdb1: sauber, 19/62720 Dateien, 53556/249995 Blöcke

10) Prüfung der Systempartition (XFS)
    Code:
    root@ubuntu:~# xfs_repair /dev/sdb2

    Code:
    Phase 1 - Superblock finden und überprüfen...
    Phase 2 - ein internes Protokoll benutzen
            - Null-Protokoll...
    FEHLER: Das Dateisystem hat wertvolle Metadaten-Änderungen in einem
    Protokoll, das wiederholt werden sollte. Hängen Sie das Dateisystem ein,
    um das Protokoll zu wiederholen und hängen Sie es wieder aus um
    xfs_repair erneut auszuführen. Wenn Sie außer Stande sind, das
    Dateisystem einzuhängen, benutzen Sie die -L-Option um das Protokoll zu
    zerstören und versuchen Sie eine Reparatur.
    Beachten Sie, dass die Zerstörung des Protokolls Schaden verursachen
    kann -- bitte versuchen sie das Dateisystem einzuhängen ehe Sie dies tun.
    root@ubuntu:~#

    Wir machen genau, was empfohlen wird:
    Code:
    mkdir /mnt/test
    mount /dev/sdb2 /mnt/test
    umount /mnt/test

    Nun wiederholen wir den Test:
    Code:
    root@ubuntu:~# xfs_repair /dev/sdb2


        Mein Beispiel:
        Code:
        Phase 1 - Superblock finden und überprüfen...
        Phase 2 - ein internes Protokoll benutzen
                - Null-Protokoll...
                - freier Speicher und Inode-Karten des Dateisystems werden
        gescannt...
                - Wurzel-Inode-Stück gefunden
        Phase 3 - für jedes AG...
                - agi unverknüpfte Listen werden gescannt und bereinigt...
                - bekannte Inodes werden behandelt und Inode-Entdeckung wird
        durchgeführt...
                - agno = 0
                - agno = 1
                - agno = 2
                - agno = 3
                - agno = 4
                - agno = 5
                - agno = 6
                - agno = 7
                - neu entdeckte Inodes werden behandelt...
        Phase 4 - auf doppelte Blöcke überprüfen...
                - Liste mit doppeltem Ausmaß wird eingerichtet...
                - es wird geprüft ob Inodes Blocks doppelt beanspruchen...
                - agno = 0
                - agno = 1
                - agno = 2
                - agno = 3
                - agno = 4
                - agno = 5
                - agno = 6
                - agno = 7
        Phase 5 - AG-Köpfe und Bäume werden erneut gebildet...
                - Superblock wird zurückgesetzt...
        Phase 6 - Inode-Verbindbarkeit wird geprüft...
                - Inhalte der Echtzeit-Bitmaps und Zusammenfassungs-Inodes werden zurückgesetzt
                - Dateisystem wird durchquert ...
                - durchqueren beendet ...
                - nicht verbundene Inodes werden nach lost+found verschoben ...
        Phase 7 - Verweisanzahl wird geprüft und berichtigt...
        erledigt

11) Überprüfung der Datenpartition (XFS)

    Diese Partition füllt fast die gesamte Festplatte und die Tests brauchen sehr lange.

        Mein Beispiel.
        Code:
        root@ubuntu:~# xfs_repair /dev/sdb6
        Phase 1 - Superblock finden und überprüfen...
        Phase 2 - ein internes Protokoll benutzen
                - Null-Protokoll...
        FEHLER: Das Dateisystem hat wertvolle Metadaten-Änderungen in einem
        Protokoll, das wiederholt werden sollte. Hängen Sie das Dateisystem ein,
        um das Protokoll zu wiederholen und hängen Sie es wieder aus um
        xfs_repair erneut auszuführen. Wenn Sie außer Stande sind, das
        Dateisystem einzuhängen, benutzen Sie die -L-Option um das Protokoll zu
        zerstören und versuchen Sie eine Reparatur.
        Beachten Sie, dass die Zerstörung des Protokolls Schaden verursachen
        kann -- bitte versuchen sie das Dateisystem einzuhängen ehe Sie dies tun.
        root@ubuntu:~# mount  /dev/sdb6 /mnt/test/
        root@ubuntu:~# umount  /mnt/test/

        root@ubuntu:~# xfs_repair /dev/sdb6
        Phase 1 - Superblock finden und überprüfen...
        Phase 2 - ein internes Protokoll benutzen
                - Null-Protokoll...
                - freier Speicher und Inode-Karten des Dateisystems werden
        gescannt...
                - Wurzel-Inode-Stück gefunden
        Phase 3 - für jedes AG...
                - agi unverknüpfte Listen werden gescannt und bereinigt...
                - bekannte Inodes werden behandelt und Inode-Entdeckung wird
        durchgeführt...
                - agno = 0
                - agno = 1
                - agno = 2
                - agno = 3
                - agno = 4
                - agno = 5
        bmap rec außer Betrieb, Inode 693600029 Eintrag 56 [o s c] [1951 43385880 1], 55 [1944 43387497 703]
        falsches Daten-Unterelement in Inode 693600029
        bereinigter Inode 693600029
                - agno = 6
                - agno = 7
                - agno = 8
                - agno = 9
                - agno = 10
                - agno = 11
                - agno = 12
                - agno = 13
                - agno = 14
                - agno = 15
        bmap rec außer Betrieb, Inode 2032246068 Eintrag 129 [o s c] [2335 134698883 1], 128 [2328 134701556 158]
        falsches Daten-Unterelement in Inode 2032246068
        bereinigter Inode 2032246068
                - agno = 16
                - agno = 17
                - agno = 18
                - agno = 19
                - agno = 20
                - agno = 21
                - agno = 22
                - agno = 23
                - agno = 24
                - agno = 25
                - agno = 26
                - agno = 27
                - agno = 28
                - agno = 29
                - agno = 30
                - agno = 31
                - neu entdeckte Inodes werden behandelt...
        Phase 4 - auf doppelte Blöcke überprüfen...
                - Liste mit doppeltem Ausmaß wird eingerichtet...
                - es wird geprüft ob Inodes Blocks doppelt beanspruchen...
                - agno = 0
                - agno = 1
                - agno = 2
                - agno = 3
                - agno = 4
                - agno = 5
        Eintrag »209-kate_bush-aerial.mp3« in Block 0 Versatz 456 in Verzeichnis-Inode 693600019 bezieht
        sich auf frei Inode 693600029
           Inode-Nummer im Eintrag bei Versatz 456 wird bereinigt...
                - agno = 6
                - agno = 7
                - agno = 8
                - agno = 9
                - agno = 10
                - agno = 11
                - agno = 12
                - agno = 13
                - agno = 14
                - agno = 15
        Eintrag »18. 110.mp3« in Block 0 Versatz 552 in Verzeichnis-Inode 2032246054 bezieht
        sich auf frei Inode 2032246068
           Inode-Nummer im Eintrag bei Versatz 552 wird bereinigt...
                - agno = 16
                - agno = 17
                - agno = 18
                - agno = 19
                - agno = 20
                - agno = 21
                - agno = 22
                - agno = 23
                - agno = 24
                - agno = 25
                - agno = 26
                - agno = 27
                - agno = 28
                - agno = 29
                - agno = 30
                - agno = 31
        Phase 5 - AG-Köpfe und Bäume werden erneut gebildet...
                - Superblock wird zurückgesetzt...
        Phase 6 - Inode-Verbindbarkeit wird geprüft...
                - Inhalte der Echtzeit-Bitmaps und Zusammenfassungs-Inodes werden zurückgesetzt
                - Dateisystem wird durchquert ...
        falsche Hash-Tabelle für Verzeichnis-Inode 693600019 (kein Dateneintrag): erneut bilden
        Verzeichnis-Inode 693600019 wird erneut erzeugt
        falsche Hash-Tabelle für Verzeichnis-Inode 2032246054 (kein Dateneintrag): erneut bilden
        Verzeichnis-Inode 2032246054 wird erneut erzeugt
                - durchqueren beendet ...
                - nicht verbundene Inodes werden nach lost+found verschoben ...
        Phase 7 - Verweisanzahl
        wird geprüft und berichtigt...
        erledigt


12) Optional - Ein Backup der Daten anlegen

    Das Risiko, beim Flashen der Firmware doch noch die Daten zu verlieren, ist mir zu groß.

    Datenplatte einbinden:
    Code:
    root@ubuntu:~# mount  /dev/sdb6 /mnt/test/


    Eine USB- Festplatte oder für kleine Datenmengen einen USB- Stick anschließen.
    Diese wird dann z.B. als /dev/sdc1 erkannt.
    Das überprüft man wie unter Punkt 5.

    Den Backupdatenträger einbinden:
    Code:
    root@ubuntu:~# mkdir /mnt/backup
    root@ubuntu:~# mount /dev/sdc1 /mnt/backup


    Die Daten kopieren:
    Code:
    root@ubuntu:~# cp -R /mnt/test/* /mnt/backup


    Nach dem Kopiervorgang die Dateisysteme aushängen:
    Code:
    root@ubuntu:~# umount /dev/sdb6
    root@ubuntu:~# umount /dev/sdc1


13) Linux sauber herunterfahren
    Code:
    root@ubuntu:~# halt


14) Die Festplatte in das Gehäuse bauen. Die LS sollte nun wieder starten.

    Das Teil aus transparentem Kunststoff, welchen den Miniaturtaster drückt, muss beim Einlegen der Festplatte mit der angebauten Elektronik ganz aus dem Gehäuse herausgeschoben sein.
    Ist es nur einen Millimeter zu tief wird der Miniaturtaster abgebrochen.


15) Bei Bedarf das defekte System löschen

    Leider war das Betriebssystem trotz Reparatur nicht in der Lage zu starten und die LS blieb weiterhin blau blinkend stehen.

    Erneut am PC habe ich das defekte System gelöscht.
    Code:
    root@ubuntu:~# mkdir /mnt/test
    root@ubuntu:~# mount /dev/sdb2 /mnt/test
    root@ubuntu:~# cd /mnt/test
    root@ubuntu:~# rm -rf *

    Zurück im Gehäuse der LS blieb sie endlich blau leuchtend stehen.
    Nun wird sie vom Nasnavigator gefunden.
    Ich hatte Glück und sie hat sich per DHCP eine IP vom Router zuweisen lassen.
    Nun konnte ich die Firmware 1.64Mod1a flashen.
    Das ging alles unter Win7 32Bit.

    Um ganz sicher zu sein kann man dank Shonks FW 1.64Mod1a per Telnet noch einen langen Selbsttest der Festplatte beauftragen. Das dauert dann ca 4 Stunden bei einer 1TB.
    Code:
    root@ubuntu:~# smartctl -d marvell -t long /dev/sda


    Das Ergebnis:
    Code:
    root@ubuntu:~# smartctl -d marvell -a /dev/sda
    ...
    SMART Self-test log structure revision number 1
    Num  Test_Description    Status                  Remaining  LifeTime(hours)  LBA_of_first_error
    # 1  Extended offline    Completed without error       00%      3614         -



Fr 1. Mär 2013, 13:01
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
Hallo,
meine Buffalo LinkStation LS-CH2.0TL funktioniert nicht mehr.
Bild
Hintergrund ist der, dass bei uns einige elektrische Geräte einem Blitzschlag zum Opfer gefallen sind.
Der Strom war im ganzen Haus komplett weg, allerdings ist auch das Netzteil der Buffalo NAS defekt.
Mit einem anderen Netzteil habe ich versucht die NAS wieder hochzufahren, allerdings bleibt sie mit 7 x rot blinken stehen.
Wie ich hier nachgelesen habe bedeutet das "Festplatte nicht gefunden". Ich vermute deshalb, dass die Elektronik der NAS oder
auch die Festplatte was abbekommen haben.
Ich habe die Festplatte nun dank dieser Anleitung ausgebaut und möchte nun versuchen die Daten zu retten.
Allerdings habe ich nun das Problem, dass ich keine Ahnung habe wie ich die Platte mit meinem PC oder Laptop verbinden kann.
Welches Kabel brauche ich dafür ? Anbei zwei Bilder der Platte:
Bild

Bild

Für jegliche Hilfe bedanke ich mich schon mal vorab.

LG
Martin


So 12. Jun 2016, 18:45
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
Hat dein PC einen freien SATA-Steckplatz?
https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA


So 12. Jun 2016, 19:42
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
Danke für die rasche Antwort und ja, tatsächlich habe ich das in dem PC gefunden.

Jetzt bin ich mal gespannt ob ich das hinbekomme.

LG
Martin


So 12. Jun 2016, 20:42
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
nutze nur Punkt 12


So 12. Jun 2016, 21:15
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
Muss mich nochmals melden.
Habe diese Version heruntergeladen:
"Benutzt also den kostenlosen Vorgänger:
http://www.heise.de/download/knoppicillin-download.html
"

und komme im Prinzip bis zu Schritt 7 (wobei im Schritt 6 nichts nachinstalliert wird)
Aber bei Schritt 7 bekomme ich immer eine Fehlermeldung. Ich hänge mal ein Bildschirmfoto an
zum vergrößern drauf klicken

Bild

LG
Martin


So 12. Jun 2016, 22:05
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
das sieht alles gut aus

deine Daten sind auf /dev/sda6

Code:
mkdir  /mnt/test/
mount  /dev/sda6 /mnt/test/
ls -l /mnt/test/


nun solltest du deine Daten sehen

du brauchst aber noch ein Ziel zum Kopieren.


So 12. Jun 2016, 22:35
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
Vielen Dank nochmals für die Hilfe.
So wie es aussieht sind die Daten alle noch da, hab sie zumindest in dem Explorer sehen können.
Ich habe jetzt eine USB Platte auf welcher noch 7 GB frei sind dran gehängt und gemountet (sagt man so dazu).
Dann wie in Punkt 12 beschrieben den copy Befehl eingegeben. Optisch bewegt sich jetzt da nichts mehr. Da Terminal sieht so aus wie auf dem Bild:

Bild

Ich gehe mal davon aus, dass sich am Terminal wieder was tut wenn der Kopiervorgang beendet ist oder ?

Edit:
Sorry 700 GB sind auf der USB noch frei


Zuletzt geändert von cluedo am Mo 13. Jun 2016, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.



Mo 13. Jun 2016, 19:24
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
bei 7GB solltest du längst fertig sein.
War die 1TB wirklich nur zu 1% gefüllt?

der Befehlt df zeigt dir die Belegung an.


Mo 13. Jun 2016, 19:36
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Beitrag Re: blaues Blinken - Datenrettung von einer durch Stromausfall nicht mehr ansprechbaren LS-CHLV2
Hab es oben editiert, 700 GB sind auf der USB noch frei.

Die NAS waren ca. 500 GB Daten, das weiß ich von einer Datensicherung im Januar.
Ich will aber die Daten Januar bis heute auch noch haben, deshalb der Aufwand


Mo 13. Jun 2016, 19:43
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